Preisträger des E(r)lerner-Wettbewerbs 2012
Unser ESF Projekt „E(r)lernen: Kompetenzvermittlung zum Einsatz neuer Medien“ läuft Ende 2012 aus. Damit ist dann die letzte Runde des E(r)lerner-Wettbewerbs abgeschlossen. Hier wollen wir kurz die Projekte vorstellen, die diesmal als förderwürdig ausgezeichnet wurden und Personalmittel in Höhe von jeweils 5000 Euro für studentische Hilfskräfte erhalten.
Jury für die Projekte ohne Lehrbezug:
- Moritz Ratke
- Arndes Hess
- Sylvia Stamm
Gewinner:
- Roadmap for Students – ein Praxis- & Karrierefahrplan für Student/innen der HWR Berlin von Denise Gücker/ Monika Sakka
- Moodle für das International Office von Christine Glassmann
Jury für die Lehrprojekte:
- Prof. Dr. Birgit Felden
- Prof. Dr. Tanja Hollmann
- Sprachgruppe mit Nathalie Coquoin-Steinbach, Nelly Hendrichs und Sabine Cayrou
Gewinner:
- eLearning und eAssessment – Erweiterung der eLearning-Plattform Moodle um moderne an die HWR angepasste Evaluierungs- und Prüfungsfunktionen von Prof. Dr. Monett Díaz
- Wirtschaftsrechtlicher Blog von Prof. Dr. Susanne Meyer
- Entwicklung einer E-Learning-Einheit im Fach Forensische Psychiatrie/Psychologie für die Studierenden des FB 5, Studiengang gehobener Polizeivollzugsdienst von Prof. Dr. Tanja Hollmann
Wir danken allen Jury-Mitgliedern und den Teilnehmern des Wettbewerbs für Ihre interessanten Projekte und Ideen.
(Quelle: Blogbeitrag von Susanne Mey)
Preisträger des E(r)lerner-Wettbewerbs 2011
Die Runde 2011 des E(r)lerner-Wettbewerbs ist abgeschlossen.
Die Mitglieder der Jury 2011 waren:
• Frau Prof. Dr. Margarita Elkina (FB 3)
• Frau Prof. Dr. Birgitta Sticher und Herr Prof. Marcel Kuhlmey (FB 5)
• Frau Cynthia Tilden-Machleidt (FB1)
Aufgrund der beeindruckenden Qualität der eingereichten Beiträge gestaltete sich die Auswahl der drei besten Projekte für die Jury als schwierig. Nach eingehenden Bewertungen und langen Diskussionen wurden einstimmig folgende Projekte als Gewinner des Wettbewerbs 2011 ausgewählt:
• „Virtuelles Nachfolgehaus Erzeugung eines Prototyps für neue Lernerfahrungen in Second Life“ von Prof. Dr. Birgit Felden
Das Ziel des Projektes ist es zu untersuchen, inwieweit virtuelle Welten die Lehre im Studiengang „Unternehmensgründung und –nachfolge“ unterstützen können. Dafür sollen die Inhalte der Veranstaltung „Nachfolgerlabor“ und eine Fallstudie zur Unternehmensnachfolge im virtuellen Raum in Form eines „Nachfolgehauses“ aufbereitet werden.
• „Wirtschaftssprachen an der HWR- Deutschlands Handelsbeziehungen“ von Sabine Cayrou, Nelly Hendrichs und Nathalie Coquoin-Steinbach
Bei diesem Projekt handelt es sich um die Gestaltung eines anspruchsvollen Online-Fachsprachenunterrichts, der die Verbesserung aller Sprachkompetenzen und gleichzeitig den Erwerb vom professionellen Know-how in einem Blockseminar mit dem Thema „Deutschlands Handelsbeziehungen“ ermöglicht.
• „Erstellung eines E-Learning-Programmes für Studentinnen und Studenten des FB 5 im Fach Rechtsmedizin“ von Prof. Dr. Tanja Hollmann
In den deutschen Hochschulen ist es das erste Angebot dieser Art, welches sich anfänglich auf die Rechtsmedizin beschränkt, jedoch eine Erweiterung auf andere kriminologische und juristische Inhalte vorsieht.
Wir gratulieren den Siegern und wünschen viel Erfolg!
(Quelle: dem Blogbeitrag von Frau Elkina übernommen)
Sieger 2010
(2. Wettbewerbsrunde)
Die Wettbewerbsjury hat folgende Arbeiten als Sieger gekürt:
Frau Cynthia Tilden-Machleidt wird in ihrem Projekt den interkulturellen Austausch zwischen Studierenden befördern. Im Zentrum steht dabei die Umsetzung einer Plattform, die unter Diversity Aspekten Studierende der Fachrichtung Business Administration dazu animieren wird, in virtuellen Teams zusammenzuarbeiten und ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken.
Die Professoren Birgit Sticher und Marcel Kuhlmey werden ein Konzept entwerfen und online verfügbare Materialien erstellen, die die Grundlage für ein Planspiel zum Krisenmanagement bilden werden. Neben wissensvermittelnden Dokumenten, die auch visuell z.B. durch Videos umgesetzt werden, sollen interaktive Elemente wie z.B. Tests und Chats das Selbststudium unterstützen. Die Studierenden werden sich in einer ersten Lernphase intensiv mit diesen Dokumenten auseinandersetzen, um dann in einer Präsenzphase das Planspiel effizient durchführen zu können.
Frau Professor Margarita Elkina schließlich wird ein Feature in die E-Learning Plattform Moodle integrieren, welches den aktiven Kommunikationsprozess aller Teilnehmer mittels einer Anonymisierung der Online-Beiträge fördert. Studierende erhalten die Möglichkeit, im Rahmen der Kurse anonym und bewertungsfrei Fragen und Anregungen zu äußern. Das Feature soll optional für alle Kurse im Moodle angeboten werden.
Wir wünschen den Siegern viel Erfolg beim Gelingen Ihrer Projekte. Jedem Projekt wird damit der Einsatz von 5000€ für den Einsatz von studentischen Hilfskräften zur Verfügung gestellt.
Hintergrund
Einmal im Jahr schreiben wir an der HWR Berlin den vom Europäischen Sozialfond geförderter Wettbewerb „E(r)lernen: Kompetenzvermittlung zum Einsatz neuer Medien“ um die Förderung eines e-learning Projektesstatt. Für die besten drei Projekt, die evaluiert und einer Jury vorgestellt werden, ist als Anschubfinanzierung eine Unterstützungsleistung in Form je einer studentischen Hilfskraft vorgesehen. (ca. 384,6 Stunden).
Die Jury bestand im ersten Jahr aus Freiwilligen Hochschulangehörigen, ab der zweiten Ausschreibungsrunde bildet sich die Jury aus den Siegern des Vorjahres. Die Wettbewerbsbedingungen wurden in der ersten Runde gemeinsam mit dem Beirat erarbeitet. Die Erfahrungen der Jury fließen in die jeweils neue Ausschreibung ein. Im Formular finden Sie die aktuellsten Kriterien.
1. Wettbewerbsrunde
„E(r)lernen: Kompetenzvermittlung zum Einsatz neuer Medien“ - Wettbewerb um die Förderung eines e-learning Projektes
Im Wintersemster 2009/10 fand an der HWR Berlin ein vom Europäischen Sozialfond geförderter Wettbewerb für e-learning Projekte statt.
Es wurden insgesamt 8 Projekte eingereicht, die alle bedenkenswerte Aktivitäten vorschlugen. Insofern wurden auch die nicht für die Förderung ausgewählten Antragsteller zu einer weiteren Verfolgung und ggf. erneuten Einreichung ihrer Themen ermutigt.
Sowohl über die Bewertungskriterien als auch über die eingereichten Projekte an sich, stimmte ein kompetente Jury ab.
Die Wettbewerbsjury bestand aus:
• Frau Reingard Jundt (Lehrbeauftragte der HWR, FB 1)
• Herr Karl-W. Homburg (Lehrbeauftragter der HWR, FB 1)
• Frau Prof. Dr. Andrea Pelzeter (Professorin der HWR, FB 2)
Alle eingereichten Projekte wurden anhand von folgenden Bewertungskriterien bewertet:
- Innovation
- Nachhaltigkeit
- Didaktik
- Realisierbarkeit
- Integration
- IT-Nutzung
- Kommunikation
Laut Ausschreibung konnten lediglich 3 der eingereichten Projekte gefördert werden.
Und dies sind die Gewinner:
- "Konzeption und Erstellung eines webbasierten Softwaresystems zum kollaborativen Lernen durch explizite Argumentationsstrukturen" von Prof. Dr.-Ing. Gert Faustmann
Die Entwicklung eines webbasierten Softwaresystems zur Realisierung von CSCL (Computer Supported Collaborative Learning) soll Studierenden an der HWR den Einsatz von verlinkten Lösungsargumenten ermöglichen.
- "E(r)lernen: Kompetenzvermittlung zum Einsatz neuer Medien und Web 2.0 in Studium und Beruf" von Christiane Krämer und Prof. Dr. Heike Wiesner
Die Verbindung von Kompetenzvermittlung für die Lehrenden in den Bereichen E-Learning und gendersensible Unterrichtsgestaltung ist an der HWR innovativ und bislang in der Form noch nicht angeboten worden.
Beispielhaft sollen für das Fach Wirtschaftsinformatik, das in der Grundausbildung für fast alle Studierenden Pflichtfach ist, gendersensitive Unterrichtsmodule und Materialsammlungen in der vorhandenen Plattform ILIAS eingerichtet werden.
- "SAP Blended Learning Units für Professoren und Lehrbeauftragte zum Einsatz in der Lehre" von Andrea Männel
Die Umsetzung von Expertenwissen in Blended Learning Units für Lehrkräfte und Studierende im Bereich Betriebliche Informationssysteme ist an der HWR ein Novum.
Die Module sollen in die Lehre integriert werden können und einer größeren Benutzergruppe zugänglich sein.
Das Angebot „SAP in der Lehre“ richtet sich an die Lehrenden und Studierenden im Fach Wirtschaftsinformatik und ist insbesondere auch als Weiterbildungsangebot für die Lehrenden im Fach Betriebliche Informationssysteme gedacht.
Die Projektverantwortlichen sind mit der Förderung die Verpflichtung eingegangen, ihre Projekte zu dokumentieren und diese Dokumentation einzureichen. Außerdem werden die Geförderten bei der zweiten Wettbewerbsrunde ihre Erfahrungen nutzen können, um als Wettbewerbsjury die nächsten zukunftsträchtigen Projekte zu bewerten.
Für weitere Informationen schauen Sie auf unseren Elerner-Blog.

